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Schulleitung der ETH Zürich
 
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Forschungskultur

Die ETH Zürich lebt von der Forschung und Lehre. Die beiden Aufgaben sind ausserordentlich spannend und anspruchsvoll und sie sind nicht voneinander zu trennen.
Forschende entwickeln Thesen und versuchen diese zu beweisen. Die Resultate werden nach bestem Wissen und Gewissen und mit den besten Mitteln und Methoden überprüft, sie werden in der Forschergemeinschaft kritisch diskutiert, an Konferenzen und in Vorlesungen präsentiert und in wissenschaftlichen Journalen veröffentlicht. Schliesslich gehen diese Forschungsresultate in allgemein akzeptiertes Wissen über. Die Forschenden tragen eine grosse Verantwortung für den Forschungsprozess und für die Resultate, die daraus hervorgehen. Diese Verantwortung verlangt nach einem umsichtigen Umgang mit Forschungsresultaten. Dazu gehört das Bewusstsein, dass Wertvorstellungen und Interessenskonflikte den Forschungsprozess und damit auch die Resultate beeinflussen können. Dazu gehört aber auch, dass Lorbeeren, welche mit Forschungsresultaten gewonnen werden, mit allen beteiligten Personen zu teilen sind.
Diesen Fragen misst die Schulleitung der ETH Zürich grösste Bedeutung zu. Eine Arbeitsgruppe hat dehalb die grundlegende Haltung zur Forschungskultur der ETH Zürich formuliert: Forschungskultur der ETH Zürich (pdf, 59KB). Die Schulleitung hat auf den 1. Mai 2004 eine Verfahrensordnung bei Verdacht auf Fehlverhalten in der Forschung an der ETH Zürich (RSETHZ 415) in Kraft gesetzt. Darin ist der Prozess definiert, der bei einem Verdacht auf Fehlverhalten zur Anwendung gelangt.

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